Hue-Rotation
Der Hue-Wert wird einmal rund um den Farbkreis gedreht. Lightness und Chroma bleiben nah an der Ausgangsfarbe.
Geeignet für breit gefächerte Farbsets, Systemfarben, Kategorien oder explorative Paletten.
Diese Seite erklärt, wie die verschiedenen Paletten-Modi aufgebaut sind. Die Hauptfarbe wird über OKLCH definiert. Daraus werden neue Farben erzeugt, indem Lightness, Chroma und Hue nach festen Regeln variiert werden.
OKLCH besteht aus drei Werten: Lightness für die Helligkeit, Chroma für die Farbintensität und Hue für den Farbwinkel. Der Vorteil gegenüber klassischen RGB- oder CMYK-Reglern ist, dass sich Veränderungen oft visueller und gleichmässiger anfühlen. Der Export erfolgt trotzdem als CMYK-ASE-Datei.
Die Modi sind keine starren Designregeln. Sie sind Startpunkte für Paletten, die danach beurteilt, angepasst und im Layout getestet werden sollten.
Der Hue-Wert wird einmal rund um den Farbkreis gedreht. Lightness und Chroma bleiben nah an der Ausgangsfarbe.
Geeignet für breit gefächerte Farbsets, Systemfarben, Kategorien oder explorative Paletten.
Die Farben bewegen sich in einem engen Bereich um den Ausgangsfarbton. Der Hue-Wert wird ungefähr von links nach rechts um die Grundfarbe herum verteilt.
Das erzeugt ruhige, verwandte Paletten mit geringem Kontrast und meist harmonischem Charakter.
Der Farbton bleibt im Kern gleich. Variiert werden vor allem Helligkeit und Chroma.
Geeignet für Ton-in-Ton-Systeme, UI-Abstufungen, ruhige Layouts oder Markenfarben mit mehreren Nuancen.
Die Palette wird über die Lightness aufgebaut. Die Farben reichen von dunkel bis hell, während Chroma und Hue nur moderat mitlaufen.
Geeignet für Skalen, Hintergründe, Karten, Infografiken und Abstufungen innerhalb eines Farbtons.
Es werden zwei Hauptbereiche verwendet: die Ausgangsfarbe und ihr Gegenüber auf dem Farbkreis bei rund 180 Grad.
Das erzeugt deutliche Spannung und eignet sich für Akzentfarben, plakative Kontraste oder klare Gegenpole.
Statt dem direkten Gegenpol werden zwei benachbarte Gegenfarben verwendet. Die Palette arbeitet also mit der Ausgangsfarbe plus zwei seitlich versetzten Komplementärbereichen.
Das wirkt oft ausgewogener als eine direkte Komplementärpalette, bleibt aber kontrastreich.
Drei Farbbereiche werden gleichmässig über den Farbkreis verteilt. Die Winkel liegen ungefähr 120 Grad auseinander.
Geeignet für lebendige Paletten mit klar unterscheidbaren Farbfamilien.
Vier Farbbereiche werden auf dem Farbkreis verteilt. Im aktuellen Aufbau liegen sie ungefähr bei 0, 90, 180 und 270 Grad relativ zur Ausgangsfarbe.
Das ergibt vielseitige, kontrastreiche Paletten. Sie brauchen meist mehr gestalterische Kontrolle als analoge oder monochrome Systeme.
Die Farbintensität wird systematisch verändert. Tiefe Chroma-Werte wirken grauer und zurückhaltender, hohe Chroma-Werte satter und kräftiger.
Geeignet, um aus einer Farbe neutrale bis intensive Varianten zu erzeugen.
Die Farben werden heller und weniger gesättigt aufgebaut. Lightness wird hoch gesetzt, Chroma reduziert.
Geeignet für leichte, freundliche, weiche Paletten und helle Layouts.
Chroma wird begrenzt und die Lightness moderat variiert. Dadurch entstehen weniger laute, mehr gebrochene Farben.
Geeignet für ruhige Markenwelten, editoriale Anwendungen, Naturtöne und dezente Hintergründe.
Die Palette wechselt zwischen warmen und kühlen Hue-Bereichen. Warme Farbtöne liegen grob im Bereich Rot, Orange und Gelb; kühle Farbtöne eher bei Blau und Cyan.
Geeignet für Paletten mit bewusstem Temperaturkontrast und klarer visueller Spannung.
Die angezeigten CMYK-Werte entstehen aus der sRGB-Vorschau. Für finale Druckdaten sollten Farbmanagement, Profilwahl und Proof weiterhin separat geprüft werden.